>>  >> Tipps

Tipps

peter_folie1_web_ausschnitt007 (zip)

Das richtige Stopfen


peter_folie2_web_ausschnitt008 (zip)Aufmerksam stopfen

Das stopfen der Pfeife verdient ebenso viel Aufmerksamkeit wie der Kauf der Pfeife. Eine zu fest gestopfte Pfeife zu Beispiel lässt sich nur unter grosser Anstrengung rauchen. Die Pfeife erlischt und vermittelt wenig Rauchgenuss. Eine zu locker gestopfte Pfeife saugt zu viel Luft an, wird zu heiss und der Tabak verliert seinen Geschmack

Nicht zu fest stopfenpeter_folie3_web_ausschnitt009 (zip)

Füllen Sie Ihre Pfeife Prise um Prise mit Tabak, auf den Boden des Kopfes locker, in der Mitte etwas fester und nach oben hin sollte er fest angedrückt sein. Aber nicht so fest, dass es Ihnen beim Zug die Backen zusammen zieht.

peter_folie4_web_ausschnitt010 (zip)Druck kontrollieren 

Die Pfeife ist richtig gestopft, wenn der Tabak bei Druck mit dem Zeigefinger noch etwas nachgibt und anschliessend wieder in seine Ausgangsposition zurückfedert.

Nicht zu viel des Gutenpeter_folie5_web_ausschnitt011 (zip)

Stopfen Sie die Pfeife nicht randvoll, denn Pfeifentabak hat die Eigenschaft, sich beim Anzünden aufzubäumen und etwas aufzuquellen. Bei einer gut gestopften Pfeife verspüren Sie, wenn Sie bedächtig und langsam ziehen, bis zum letzten Zug einen leichten, angenehmen Wiederstand.

peter_folie6_web_ausschnitt005 (zip)Anzünden mit Zündhölzern

Das Anzünden einer gut gestopften Pfeife nimmt man immer noch am besten mit Streichhölzern vor. Das Streichholz ist einfach zu handhaben, aus natürlichem Material und verursacht keinen Nebengeschmack.

Gasfeuerzeugpeter_folie7_web_ausschnitt012 (zip)

Wer ein Feuerzeug bevorzugt, sollte ein Gasfeuerzeug mit seitlich austretender Flamme benutzen. Kein Jet und kein Turbo Feuerzeug verwenden. Benzin Feuerzeuge zum Anzünden einer Pfeife, sind ungeeignet, weil sie den Geschmack des Tabaks beeinträchtigen.

peter_folie8_web_ausschnitt013 (zip)Gleichmässig anzünden

Der Tabak muss in langsam kreisenden Bewegungen über die ganze Fläche und möglichst gleichmässig in Brand gesetzt werden. Ist der Tabak über die ganze Fläche angezündet, dann muss der aufquellende Tabak behutsam mit dem Pfeifenstopfer niedergedrückt werden. Der Tabak erlischt und Sie ziehen erneut mit der Flamme über den Tabak mit gleichzeitigem ziehen.

Ruhig und gleichmässigpeter_folie9_web_ausschnitt014 (zip)

Es entsteht einen schönen Glutteppich. Danach wird der Tabak ruhig und gleichmässig glimmen. Jede Pfeife erlischt während des Rauchens ein paarmal. Zünden Sie die Pfeife erneut in aller Ruhe an. Das ist normal. Rauchen Sie nur so lange, wie es für Sie ein Genuss ist.

peter_folie10_web_ausschnitt001 (zip)Pfeife einrauchen 

Eine neue Bruyèrepfeife, die nicht speziell vorbehandelt ist, muss eingeraucht werden. Es ist der erste Kontakt mit der Persönlichkeit des neu erworbenen Stückes.

Schützen durch drittelnpeter_folie11_web_ausschnitt001 (zip)

Durch verglimmen des Tabaks bildet sich während des Einrauchens im Innern des Pfeifenkopfes allmählich eine dünne Kohleschicht. Die natürliche Kohleschicht schützt das Holz des Pfeifenkopfes vor der Hitze die sich während des Rauchens entwickelt. Füllen Sie ihre neue Pfeife zu einem Drittel und rauchen Sie sie wenn möglich bis zum letzten Rest. Wiederholen Sie diese Prozedur drei bis viermal. Erst danach kann die Pfeife zu zwei Drittel gestopft werden, um sie dann erneut drei bis viermal durchzurauchen.

peter_folie12_web_ausschnitt002 (zip)Vorbehandelte Pfeifen 

Verschiedene Hersteller von Bruyèrepfeifen versehen ihre Pfeifen schon bei der Herstellung mit einer Kohleschicht (Schamottschicht). Diese Pfeifen haben den Vorteil, nicht eingeraucht werden zu müssen. Für Anfänger wäre es jedoch empfehlenswert, auch eine solche Pfeife wie beschrieben einzurauchen, da es auch eine gute Methode ist, das Pfeifenrauchen zu erlernen.

Nie auseinander nehmenpeter_folie13_web_ausschnitt003 (zip)

Während des Rauchens wird die Pfeife warm und dehnt sich aus. Nehmen Sie deshalb eine warme Pfeife niemals auseinander, denn die Gefahr besteht, dass der Pfeifenholm reisst oder bricht.

peter_folie14_web_ausschnitt002 (zip)Pfeife nach gebrauch trocknen 

Lassen Sie eine leergerauchte Pfeife erst auskühlen und trocknen, bevor Sie die Pfeife wieder stopfen und den Tabak anzünden. Eine warme Pfeife vermittelt kein angenehmes Geschmackserlebnis

Mundstück entfernenpeter_folie15_web_ausschnitt004 (zip)

Wenn die Pfeife abgekühlt ist, kann das Mundstück vom Pfeifenholm getrennt werden, indem Sie es durch Rechtsdrehen allmählich abziehen. Das Zusammenfügen erfolgt später in gleicher Weise. Fügen Sie Mundstück und Holm immer ganz zusammen. Wenn Sie diese Regeln beachten, bewahren Sie Ihre Pfeife vor Schaden.

peter_folie16_web_ausschnitt003 (zip)Pfeifenreiniger raus

Wenn die Pfeife ausgekühlt ist, können die Aschenreste entfernt werden. Der vorhandene Aschenrest sollte nicht allzu lange im Pfeifenkopf ruhen, denn eine Pfeife muss gut austrocknen und atmen können. Darum lassen Sie nie einen Pfeifenreiniger im Holm stecken. Er saugt nur die Feuchtigkeit auf, aber atmen kann die Pfeife nicht. Somit auch nicht trocknen.

Pfeifenwerkzeugpeter_folie17_web_ausschnitt004 (zip)

Eine Pfeife muss gereinigt werden. Dazu eignen sich Pfeifenreiniger am besten. Mit dem Pfeifenreiniger können Mundstück und Pfeifenholm ganz einfach gesäubert werden. Als nächstes widmen Sie sich dem Pfeifenkopf und entfernen die Aschenreste mit dem Pfeifenbesteck. Pfeifenreiniger und Pfeifenbesteck gehören zu den unentbehrlichen Utensilien des Pfeifenrauchers.

peter_folie18_web_ausschnitt005 (zip)Kohleschicht 

Die Kohlenschicht am Innenteil des Pfeifenkopfes sollte nicht mehr als 2 mm betragen. Mit dem Pfeifenschlüssel - vorausgesetzt, dass es behutsam und gleichmässig geschieht - kann die Kohlenschicht auf die richtige Stärke reduziert werden.

Rauchproblemepeter_folie19_web_ausschnitt006 (zip)

Alle Pfeifenraucher, Anfänger wie Routiniers eingeschlossen, stossen manchmal auf Probleme. So wird sich jeder Pfeifenraucher gelegentlich einem der beiden Hauptprobleme des Rauchers gegenübersehen, und zwar entweder dem „zu heissen Rauchen" (wobei der Rauch auf der Zunge brennt) oder dem „zu nassen Rauchen" (dem „Schmurgeln"). Diese Probleme sind jedoch mühelos zu lösen.